23.06. Rettungshund findet Pensionist in Kopfing / Innkreis
Am 23. Juni 2009 fand ein Rettungshund der Österreichischen Rettungshundebrigade in Kopfing / Innkreis schon nach kurzer Suchzeit den stark unterkühlten Pensionisten Josef F.
Der 74jährige Jäger Josef F. war seit den Abendstunden des 22. Juni abgängig und wurde von der FF Kopfing, dem Roten Kreuz und der Polizei auch mit Suchhunden und Wärmebildkameras gesucht. Als Mitglieder der ÖRHB davon erfuhren, bot Landeseinsatzleiter Werner Aumayr der örtlichen Einsatzleitung an, ebenfalls Rettungshunde zur Unterstützung der Sucharbeit zu schicken, was angenommen wurde. Jedoch waren nur 5-6 Rettungshunde erwünscht, weshalb Landesleiter Werner Aumayr nicht landesweit alarmierte, sondern nur einige Staffeln um die Entsendung von Rettungshunden bat.
Um die Mittagszeit trafen die Rettungshundeteams der ÖRHB vor Ort ein und ihnen wurde ein bisher von Hunden noch nicht abgesuchtes Gebiet in der Nähe des ehemaligen Elternhauses des verwirrten Pensionisten als Suchgebiet zugeteilt. Durch das Gebiet fließt ein hochwasserführender Bach und es wurde befürchtet, dass der Vermisste in den Bach gefallen sein könnte. Die Rettungshundeteam suchten beide Bachufer und die umliegenden Gebiete ab.
Die Suche gestaltete sich sehr schwierig, da das Gebiet durch den anhaltenden Dauerregen sehr aufgeweicht und sumpfig war. Selbst die Rettungshundeführer blieben zeitweise im fast kniehohen Schlamm stecken und auch die Hunde hatten Schwierigkeiten sich zu bewegen.
Dennoch konnte der vermisste Jäger nach nur kurzer Suchzeit 100m vom Bachufer entfernt vom Rettungshund Aaron gefunden werden. Die Hundeführerin Tina Rosenberger (ÖRHB Staffel Rohrbach) schildert, dass der Vermisste im sumpfigen Gebiet unter Büschen auch deshalb praktisch unsichtbar war, da er in seinem grünen Jägergewand sehr gut getarnt war. "Ohne Hundenase hätten wir ihn nie gefunden", sagt sie stolz.
Herr F. war stark unterkühlt, jedoch ansprechbar und unverletzt. Er konnte sich aber aufgrund des extrem sumpfigen Untergrundes selber nicht mehr fortbewegen und musste vom Roten Kreuz geborgen werden.
Die Österreichische Rettungshundebrigade war mit 6 Rettungshundeteams, 1 Helfer und 1 Einsatzleiter an der gut organisierten Suchaktion beteiligt.
Die ÖRHB bedankt sich bei der lokalen Einsatzleitung, der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und der Polizei für die gute Zusammenarbeit und bei ihren Rettungshundeteams für den tatkräftigen Einsatz unter schwierigen Bedingungen.
