Weyer: Landesübung der Österreichischen Rettungshundebrigade
62 Rettungshundeteams der ÖRHB trainierten dieses Wochenende in Weyer für den Ernstfall. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die möglichst einsatznahe Ausbildung der Hunde gelegt.
Rettungshundeteams und Helfer der Österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) trainierten dieses Wochenende in Weyer rund um den Reiterhof Krenn. Aus ganz Oberösterreich reisten insgesamt 62 Suchhundeteams an, um an dieser Übung teilzunehmen.
Viele verschiedene Aufgaben wurden den Teilnehmern bei dieser Übung gestellt und Landesausbildungsreferent - Stellvertreterin Ilona Thürriedl, welche die Winterübung vorbildlich organisierte, betont:„ Wir haben bei der Vorbereitung ganz besonders auf die einsatznahe Ausbildung geachtet und die reelle Situationen so gut es ging nachgestellt. Dies wurde in den Wäldern rund um den Reiterhof Krenn und im Reha - Zentrum Weyer ermöglicht, vielen Dank an dieser Stelle.“
Große Begeisterung war auch unter den Teilnehmern zu erkennen, so meinte zum Beispiel Hundeführerin Gramberger Sabine von der Staffel Steyr-Ennstal: „Solche Übungen ermöglichen uns, mit fremden Helfern in unbekannten Gebieten zu trainieren und neue Herausforderungen für die Hunde kennen zu lernen! Besonders die anspruchsvolle Einsatzübung Freitagnacht gab mir und meinem Rettungshund Nero Gelegenheit, nicht nur die Zusammenarbeit mit anderen Rettungshundeteams zu trainieren, sondern auch das richtige Verhalten und die richtige Suchtaktik zu üben, um im Falle eines Einsatzes bestmöglich reagieren zu können.“
Hundeführeranwärter Pichler Jürgen, von der Staffel Steyr-Ennstal: „ Ich bin mit meinem 10 Wochen alten Welpen dabei und gewöhne ihn jetzt schon an viele verschiedene Situationen, die ihm in seiner späteren Arbeit als Rettungshund bekannt sein sollen. Es macht auch richtig Spaß, durch das Zusammentreffen mit Ausbildnern aus ganz Oberösterreich sich auszutauschen und wieder auf den neuesten Stand bei den verschiedensten Ausbildungsmethoden zu kommen, um im Einsatzfall effektiv und schnell helfen zu können.“
Insgesamt standen an diesem Wochenende fünf unterschiedliche Stationen zur Verfügung. In den Gruppen integrierte Trainer, alle samt, selbst erfahrene Hundeführer, leiteten durch die Stationen Flächensuche, Wegrandsuche und Hoch/Tief - Verstecke. Bei den Stationen Funk/GPS und Exerzieren/Unterordnung waren Stationskommandanten anwesend welche die Übung erklärten und bei der gezielten Ausbildung den Gruppenkommandanten unterstützen.
Durch diese Winterübung ist auch für die Zukunft gewährleistet, dass nur bestens ausgebildete Rettungshunde in die vielzähligen und abwechslungsreichen Einsätze entsendet werden können.
Landesleiter Fischer Heinz bedankte sich bei der Abschlussbesprechung bei allen für das gute Verhalten während der Übung und freut sich schon auf die Sommerübung.